Blütenlese

5. März 2009

Lernen, mit Jörg Lau zu leben

Gespeichert unter: Die Zeit, Islam — by M. Möhling @ 00:18:02
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Von Lau lernen, heißt siegen leben lernen:

Ich habe heute eine Reihe von Texten gelesen, die mich zum Grübeln bringen. So viele, dass ich noch lange nicht mit dem Grübeln fertig bin.

Weit gefehlt, man ist beeindruckend fertig:

Wir müssen neue Prioritäten setzen: Unsere Hauptaufgabe ist es, den Bin-Ladenismus zu besiegen. Und in diesem Kampf sind nicht die moderaten Muslime (oder Ex-Muslime) unsere wichtigsten Verbündeten, sondern diejenigen Radikalen und Fundamentalisten, die sich nicht dem Dschihad gegen uns verschworen haben.

Solche Prioritäten mögen im Rahmen eines opportunen -und erstaunlich kalten- Kalküls in islamischen Gesellschaften denkbar werden, wo moderate oder gar ex-Muslime keine Hoffnung auf gesellschaftlichen und politischen Einfluss haben, im Gegenteil die Muslimbrüder et al jede Wahl gewinnen würden, so es welche gäbe. Verantwortungsethik zieht das geringere Übel dem aussichtslosen Kampf vor. Dass aber westliche Gesellschaften den Dialog mit ihren Feinden suchen sollten, sofern er gewaltfrei bleibt, ist defätistisch und infam – als wäre mit NPD und DVU über die Lösung nationaler Fragen zu diskutieren, sofern sie nur zusagten, Freie Kameradschaften außen vorzulassen. (mehr…)

17. Januar 2008

Der Eifer des Gefechts

Gespeichert unter: BILD-Zeitung, Die Zeit, FAZ, taz — by M. Möhling @ 00:52:04
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Die taz Autoren Jan Feddersen und Daniel Bax kommen dem in Bedrängnis geratenen Feuilletonchef der Zeit, Jens Jessen, zur Hilfe. Dieser hatte vor kurzem süffisant geargwöhnt, der kürzlich in einer Münchener U-Bahn zusammengeschlagene Rentner sei wegen autoritärem Gehabe selber schuld. Dagegen kam (unter anderem) von FAZ und BILD-Zeitung [1] publizistisches Sperrfeuer.

Feddersen weiß vom „Zwist unter vormals Befreundeten“, nämlich Frank Schirrmacher, „zu dessen Mannschaft in der FAZ Jessen einst zählte“. Bax weiß es in der gleichen Ausgabe besser: BILD-Chef Kai Diekmann und seinem „Männerfreund Frank Schirrmacher“ gehe es darum, „einen alten Intimfeind zu denunzieren“.

Vielleicht sollten sich die beiden bei einem tazpresso im tazcafé mal absprechen, auf dass die Intervention auch ihre volle Wirkung entfalte.

  1. laut Bax ein „Blut-und-Sperma-Blatt“ – nicht ganz falsch

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