Blütenlese

4. Juli 2007

Yusuf: Islam’s willing executioner

Filed under: Cat Stevens,Informed Comment,Juan Cole,taz,Yusuf Islam — by M. M. @ 18:29:40

Wer die Überschrift nicht versteht, dem seien die ersten 5 Minuten dieses Videos empfohlen. Nicht neu, aber gut. (Update: Bei youtube wurde das Video mittlerweile gelöscht, neues Link bei archive.org)

Ebenfalls der Erinnerung wert: nicht mal aller Islamophilen Lieblingshistoriker Juanito Cole konnte sich 2004 dazu überwinden, Yusuf Islam, aka Cat Stevens anläßlich dessen Deportation aus den USA zu unterstützen. „…I have a hard time rushing to Yusuf Islam’s defense because I never forgave him for advocating the execution of Salman Rushdie in 1989“. Stevens, so Cole, „had explained this position away by saying that he did not endorse vigilante action against Rushdie, but would rather want the verdict to be carried out by a proper court.“ Das waren für ihn weasel words, und Stevens nachträgliche Leugnung sei nicht mal „consistent“, denn „[a]t the time, Rushdie’s life was in imminent danger, and Cat Stevens was skating pretty close to inciting to murder“.

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3. Juli 2007

Lotte in Kuba

Filed under: Joachim Lottmann,taz — by M. M. @ 07:47:33

Joachim Lottmann entmäßigt sich – und beschreibt seinen -pardon- bumsfidelen Urlaub im subtropischen Paradies: „Die glücklichen Kinder der Revolution“, taz, 3. Juli 2007


Schwer zu fassen: die imperialistischen Lakaien von Amnesty sehen la isla bonita als Polizeistaat, mit Folterkeller, Todesstrafe nach Bedarf und Pressefreiheit a la habanera – und der Lottmann weiß es deswegen natürlich besser, as anecdotal evidence rules: Lotte sieht beim Spazierengehen einen renitenten Balletttänzer im Röckchen, und der wird darob nicht etwa verhaftet, sondern nur kurz sistiert und zwei Stunden mit Handschellen in die Sonne gestellt – ergo kann es also alles ja nicht so schlimm sein, das haben sich alles nur „Bush und Condi Rice am Handy“ ausgedacht – QED.

„Absolut «save»“ …darf sich in Kuba übrigens nicht nur fühlen, wer sich am allgegenwärtigen „Schutzmann“ erfreuen mag, sondern auch, wer sich von Lotti verschaukeln lässt, der zwar mithin kaum Englisch -und eingestandenermaßen gar kein Spanisch- kann, aber voll den Durchblick hat. (more…)

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