Blütenlese

18. Juni 2016

Qualitätspresse im Systemvergleich

Filed under: Frankreich,Islam,political correctness — by M. M. @ 13:47:35
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Für die Jüngeren: „Systemvergleich“ BRD-DDR war ein beliebter Gegenstand des westdeutschen Geschichts- oder Sozialunterrichtunterrichts der 70 und 80er.

Bei einer Trauerfeier für die in Magnaville von einem Islamisten ermordeten französischen Polizisten verweigerte ein Polizist dem Premier Hollande und seinem Innenminister Valle den Handschlag – in der jüngeren Geschichte der Republik nie vorgekommen, ein Skandal.

Schlagzeilen der französischen und belgischen Presse vom 18.06.16 – oft längere Artikel mit Fotos und/oder Video des Vorfalls:

  • lefigaro.fr: VIDÉO – Un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls
  • nouvelobs.com: Magnanville: un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls
  • leparisien.fr: Un policier refuse de serrer la main à Hollande, Valls «peut comprendre»
  • 20minutes.fr: VIDEO. Hommage aux policiers tués: Un policier refuse de serrer la main à Hollande et à Valls
  • lexpress.fr: Pour Valls, le policier qui a refusé de serrer sa main n’est pas „irrespectueux“
  • lavoixdunord.fr: Hommage aux policiers tués: il refuse de serrer la main de François Hollande et Manuel Valls
  • lemonde.fr: Magnanville : Hollande annonce «des mesures pour garantir l’anonymat» des policiers […] L’un d’entre eux a refusé de serrer la main à François Hollande quand il a passé les troupes en revue (nur im Nebensatz aber immerhin)
  • rtl.fr: VIDÉO – Hommage aux policiers tués : un homme refuse de serrer la main de François Hollande et Manuel Valls
  • lesoir.be: Magnanville: un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls (vidéo)
  • europe1.fr: VIDÉO – Un policier refuse de serrer la main de Hollande et Valls pendant l’hommage aux policiers tués à Magnanville
  • ladepeche.fr: Un policier refuse de serrer la main de Hollande et Valls lors de l’hommage rendu aux policiers tués à Magnanville
  • normandie-actu.fr: VIDEO. Un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls
  • vsd.fr: Hommage-natio­nal Un poli­cier refuse de serrer la main à Hollande et Valls après la céré­mo­nie (vidéo)
  • huffingtonpost.fr: Un policier a refusé de serrer la main de Hollande et Valls pendant l’hommage aux victimes de Magnanville
  • fr.news.yahoo.com: Pour Valls, le policier qui a refusé de serrer sa main n’est pas „irrespectueux“

 

  1. liberation.fr: die besonders progressive Libération meldet den Vorfall selbstverständlich nicht, spekuliert stattdessen über persönliche Motive des Attentäters

 

Suchergebnisse für „Magnanville“ in der deutschen Presse vom 18.06.16: (u.a. SPON, taz, Die Welt, SZ, WAZ – ein Klick öffnet den vollständigen Screenshot)

Auf den Titelseiten waren die Qualitätsjournalisten vorwiegend mit der Fußball-Europameisterschaft und der von einem Rechtsextremisten ermordeten englischen Labourabgeordneten Jo Cox beschäftigt. Als der „Rechtspopulist“ Pim Fortuyn von einem Linksextremisten erschossen wurde um, so dessen gerichtliche Aussage, die „Moslems zu retten“, hat dieselbe Presse den Linksextremisten zum verwirrten Naturschützer erklärt, der Fortuyn erschossen habe, weil der Pelzbekleidung befürwortete, jedes politisches Motiv wird bis heute abgestritten, seine gerichtliche Aussage nicht erwähnt.* Vorausgegangen waren dem Mord eine jahrelange Kampagne von Politik und Presse, die Fortuyn als Faschisten und potentiellen Moslemmörder denunzierte.

Kein Grund, jetzt nicht mit der Leiche von Jo Cox hechelnd Orgien zu feiern, in der Hoffnung, so den Brexit zu verhindern.

* die deutsche Wikipedia hielte es genauso, wenn nicht „Rechtsextremisten“ wie dieser Autor diese Informationen immer wieder einfügen würden.

8. Januar 2015

Ça Ira

Filed under: Appeasement,Islam — by M. M. @ 00:24:00
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In memoriam Charlie Hebdo

Et leur infernale clique au diable s’envolera

  • Links:
    SPON, 08.01.2015, Innenminister de Maizière warnt vor Populismus
    Perlentaucher, 07.01.2015, Appell – Trauer um Charlie Hebdo
    Heute wurden bei einem Anschlag auf das Pariser Büro des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo zwölf Menschen getötet. Um 18 Uhr versammeln sich vor der Französischen Botschaft am Pariser Platz in Berlin Bürger, um ihre Anteilnahme zu bekunden.
  • Bilder:
    Bundesarchiv, Bild 183-R0522-177, CC-by-SA 4.0
    Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-SA 4.0

4. April 2014

Die Reihen fest geschlossen!

Mit dem Ruf “Allahu akbar!” wurde die deutsche Fotografin Anja Niedringhaus heute von einem afghanischem Polizisten erschossen, die Agentur AP berichtete darüber. Internationale Medien und eine Spitzenauswahl der deutschen Presse sind mit der Meldung unterschiedlich umgegangen:

International:

  • NY Times: …and shouting “Allahu akbar!” — God is great…
  • CNN: …yelled „Allahu akbar“ — „God is great“ — and opened fire…
  • Polskie Radio: …policjant i krzycząc „Bóg jest wielki“ otworzył…
  • La Vanguardia: …grito de „Alá es grande“ abrió fuego contra…
  • Nouvel Observateur: …a crié +Allah Akbar+ -„Dieu est grand“…
  • Boston Globe: …yelled ‘‘Allahu Akbar’’ — God is Great and…
  • Huffington Post: …the gunman yelled „Allahu Akbar“ and…
  • Miami Herald: …yelled „Allahu Akbar“ — God is Great — and…
  • NBC News: …yelled „Allahu Akbar“ — God is Great — and….
  • Washington Post: …yelled ‘Allahu Akbar’ — God is Great — …
  • CBS News: …yelled „Allahu Akbar“ – God is Great – and opened…
  • Tucuman Noticias: …gritó „¡Alá es grande!“ y abrió fuego con….

Die Zeit, taz, FR online, Spiegel online:

Presseschau um 18:30, je zwei Abfragen bei news.google.com.

Screenshots: news.google.com, um Weißraum gekürzte Ausschnitte

Hasnain Kazim von spiegel.de geht nichtsdestotrotz das Herz über:

Afghanistan – ihre Liebe, ihr Verderben […] Anja Niedringhaus hat Afghanistan geliebt […] dieses Mal lief alles schief.

In der Tat. Die FR sorgt sich um die guten Sitten ihrer Leser und löscht viele Kommentare, was einige der erwünschten Kommentatoren begrüßen. Die üblichen Verdächtigen vom AA dürfen „den feigen Anschlag in aller Schärfe“ verurteilen. [Nachtrag 6. April, 13:16. die FR hat nachgebessert ohne dies zu kennzeichnen, erwähnt das o.g. Zitat mittlerweile, meint aber weiterhin, die „Motive“ des Täters seien „zunächst unklar] Die taz weiß, das Frau Niedringhaus „von einem Polizisten erschossen worden“ ist. Immerhin, es hätte auch ein Islamist sein können – nicht auszudenken. Aber es war nur die Polizei, die ist manchmal etwas brutal – die taz residiert in Kreuzberg, die kennt sich aus. Allein die Zeit hat sich jetzt, um 19:59, entschlossen, der Wahrheit die Ehre zu geben. Sie zitiert dazu die englischsprachige Quelle im Original mit Einrückung. Das ist es weniger genierlich, die alte Tante kann gewissermaßen nichts dafür. [Nachtrag 6. April, 13:32. auch die Zeit hat nachgebessert ohne dies zu kennzeichnen und das Zitat jetzt in den Fließtext übernommen]

19. März 2012

Unter Hatifnatten

Für Judith Butler

Schon eine ganze Weile her. Muss über den Heinrichplatz. Ist heute sonderbar. Menschen stehen da. Seltsam vereinzelt. Viele durchscheinend, da, aber nicht ganz. Spruchbänder, aber meist nicht so schwere, eher eins pro Person. Geschlecht? Ja, auch. Welches? Nicht immer klar. Farben. Sollen sicher froh sein, die Farben, lebensfroh? Kommen aber eher gedeckt rüber. Liegt das am Waschautomaten zu 3.- für 16Kg? Oder an Kleidersammelstellen, die in der Sonne bleichen? An die Sonne kommen die Jungs und Mädels hier auf jeden Fall selten, aber ausgebleicht sind sie. Bleicht Mondlicht? Ein Flugblatt wird mir in die Hand gedrückt. Nein, ein flyer. Oder flugi, passend zum transpi; these guys sure want to die before they get old. Gedrückt ist auch nicht richtig, kein rechter Druck da. Mehr so ein Hinhalten, in meine Richtung, interpretationsfähig, kein Stress.

Auf gut deutsch in der stets auch antizionistisch befreiten Zone

Vor einigen Tagen gab es eine Fete im SO36, erfahre ich, gender, no-gender und was sonst so kreucht und fleucht, you get the drift. Danach gingen einige drag queens, oder kings, oder so, (don’t be judgemental, you bigotted fuck) nach Hause. Abendessen, Zähneputzen, schlafen gehen. So war es geplant. Auch Menschen. Aber: Ein Wagen quietscht, bremst. BMW, höre ich. Graue Wölfe drin, mit ditto Aufkleber drauf. Starke junge Herren steigen aus, kurzgeschoren, Stiernacken, bodygebildet. Auch Menschen. Es gibt kein Taxi ins Klo, aber dafür welche ins Urban-Krankenhaus, die Wölfe bestehen darauf. Es tut weh. (more…)

Mein progressiver Alltag

Kreuzberg 36, Gartenfest einer Wohngenossenschaft. Sitze abseits, grüße unwillig zurück, habe wg. schlechter Erfahrung kaum Lust auf small talk; the more you know. Hätte nicht kommen sollen. Bin aber Genosse, was soll’s, vielleicht wird es eine angenehme Enttäuschung. Zur Not schreibe ich drüber.

Auch ein Punk

Ein älterer und altgedienter Genosse ist nett, wendet sich mir zu, sucht das Gespräch, hält mich vielleicht für einen Neuling. Wir reden von den Nachbarn, er erzählt mir von Punks und Anarchos in seinem Haus, die zum Islam übergetreten seien. Hatte ich danach gefragt? Egal, jetzt bin ich informiert. Äußere Unverständnis, Marx hat schließlich in bösen Tönen über regressive, feudalistische, auch speziell islamische Gesellschaftsordnungen geschrieben, die Gott sei Dank von der Bourgeoisie weltweit hinweggefegt werden würden, dass sei ihre durchaus verdienstvolle Rolle, bevor sie selbst ausgedient habe. Linke hätten sich noch vor 20-30 Jahren an den Kopf gepackt bei solchen Schritten, wende ich ein, Solidarität mit den Entrechteten dieser Welt, nu ja, wenn’s das ist, aber doch bitte kein abergläubischer Mumpitz. Warum die Herren Punk und Anarcho dass denn machten, frage ich. Ja, wegen „der Sache in Palästina“ sei das. (more…)

5. Oktober 2010

Nie wieder Deutschland

Der Cumhurbaşkanı der Republik, ein Herr Wulff, hat eine Rede gehalten. Sie begann so:

Wollt ihr den toleranten Islam? Wenn nötig, toleranter und friedfertiger, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?

Der Rest ging unter im Gebrüll – man hätte ihn aber auch so kaum verstanden.

23. Januar 2010

Ein Prasident wird angeführt

update – 26.01.2010, 00:28:
Die Website der Islamischen Religionsgemeinschaft ist derzeit, womöglich aus rituellen Gründen, in Überarbeitung. Die unten angeführten Links sind zukünftig möglicherweise nicht oder nur in veränderter Form zugänglich.

Einer der letzten Einträge war übrigens eine unautorisierte Kopie dieses Artikels. Von einer Ahndung sehen wir ab. M. le »Président«, comme ils disent en Nouvelle-Orléans: Laissez les bon temps rouler! Auch Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, die Erfüllungsgehilfin Ihrer berechtigten Anliegen lässt ’s sich nicht verdrießen und präsentiert sich noch in voller Pracht.

update – 26.01.2010, 08:25:
Es war gar nicht so schlimm, die Website wurde nur mit Flasheffekten und none less than Otto von Bismarck aufgepeppt. Der hat nämlich in der Zwischenzeit, in des Prof. Dr. Vurals Diktion, dem Propheten einen Brief geschrieben:

Ich bin traurig, dass ich nicht im gleichen Jahrhundert wie Du, ja Muhammed (Gott segne Dich und gebe Dir Heil), gelebt habe. Die Menschheit hat ein einziges Mal so eine hervorragende Allmacht wie Dich gesehen und wird nie wieder so etwas sehen können. Aus diesem Grund neige ich mich vor Dir mit vorzüglicher Hochachtung

Oder hat ihm Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff die kalte Hand geführt? Egal, Prof. Dr. Gess hat jedenfalls ausgehetzt. Wo wurde der Rüpel überhaupt promoviert, wenn überhaupt? Sicher nicht im erfreulich rechtssoziologisch geprägten rechtswissenschaftlichen Föhrenhain des Forschungsinstituts in Betreff zu Integrationsfragen der Sütçü İmam Üniversitesi in Kahramanmaraş-Südost, wie der Präsident und Beate vielleicht auch.

quot;presidents" in a mean mood

"Presidents"—can't do with, can't do without

Eine Handreichung zum derzeit laufenden Rechtsstreit zwischen Heinz Gess, Soziologe der FH Bielefeld und Abdurrahim Vural, dem Präsidenten der Berliner Islamischen Religionsgemeinschaft. Kurz und unsachlich: Gess hat grosso modo Recht, ist aber gelegentlich ungeschickt – er wird allerdings von seiner Chefin schon lange getriezt und ist wohl etwas allein und nervös. Es empfiehlt sich u.U. die Einrichtung von Männer- und Frauenheimen für Islamkritiker- und Gegner mit Erfrischungsgetränken, Streicheleinheiten und Counselling. Vorweg etwas Namenskunde: Abdurrahim (arab: Diener des Erbarmers), Vural (türk: Schlag und Nimm; vur, almak).

  1. Zusammenfassung
  2. Zeitlicher Ablauf der Auseinandersetzung mit Links und Auszügen. Wegen häufiger Überarbeitungen der Texte von Gess und der etwas unübersichtlichen website der Islamischen Religionsgemeinschaft ist die Chronologie gewöhnungsbedürftig.
  3. Bedenkenswertes und/oder amüsante Zitate von islamischereligionsgemeinschaft.org

  • Zusammenfassung
  1. Gess veröffentlicht ein Essay und postuliert nach Freud, der Islam sei eine Zwangsneurose, ein Straftatbestand „Islamophobie“ illegitim.
  2. Vural fordert die Bestrafung Gess bei der Präsidentin der FH Bielefeld wg. Volksverhetzung.
  3. Er fordert von Gess 2899.40 € wg. Verwendung eines urheberrechtlich geschütztes Fotos. (wohl mit Recht – über den Betrag kann man streiten)
  4. Er fordert weitere 1775.64 €, weil Gess von Vural als „Präsidenten“ in Anführung geschrieben hatte, dies sei eine Beleidigung.
  5. Der Anwalt fordert aus eigener Initiative 1275.64, weil Gess ihm öffentlich eine „Abzockmasche“ vorgeworfen hatte, dies sei Schmähkritik.
  6. Vural stellt über seinen Anwalt Strafanzeige und Strafantrag gegen Gess wg. des Präsidenten in Anführungszeichen. (wg. sonst nichts!) (more…)

8. Dezember 2009

Erdogan Expresses Understanding of Swiss Minaret Plebiscite

Filed under: Islam — by M. M. @ 00:26:18
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Peace for our Time

Peace for our Time

In an agitated press conference yesterday that raised quite some eyebrows, the Turkish Prime Minister said that, after all, “mosques are our barracks, the domes our helmets,” and, particularly, that “the minarets” are “our bayonets and the faithful our soldiers.”[1] Besides, it should be taken into account that to Islamists like him and his openly antisemitic and fascist mentor, former Prime Minister Necmettin Erbakan, “democracy is like a streetcar. When you come to your stop, you get off.”[2] Thus, he continued, the Swiss vote, though legally irksome, was actually an expression of sound and justified concern. “Please understand,” he said, that “I will sock it to these racists, fascists, and Islamophobes” anyway.[3]

  1. Quoted in „Turkey’s charismatic pro-Islamic leader“, BBC News, 2001/11/04. „Mosques are our barracks, the domes our helmets, the minarets our bayonets and the faithful our soldiers.“ Erdogan was 47 years old and youthfully exuberant when he recited these lines by Turkish nationalism’s preeminent poet Ziya Gökalp; a radical phase he has overcome since. „If you aren’t Turkofascist Islamist when young,“ he said, „you’ve got not heart–if you still are when grown up, you’ve lost your mind. I’m known to be quite clever, hehe.“
  2. Quoted in „The Erdogan Experiment“, New York Times, 2003/05/11. „He never clearly allayed secular concerns, keeping them alive instead with comments like: ‚Democracy is like a streetcar. When you come to your stop, you get off.'“
  3. Quoted in „Turkey’s Erdogan Says Minaret Ban is Sign of Fascism“, Der Spiegel, 12/01/2009. Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan said Switzerland’s vote to ban the construction of minarets was a „sign of an increasing racist and fascist stance in Europe,“ and Islamophobia was a „crime against humanity,“ just like anti-Semitism.
  4. Somewhat related: two impressive arguments for peace and interfaith dialogue.
  5. Picture: Wikipedia

25. Oktober 2009

Ich ficke deine Mutter nicht

Filed under: Islam,Migration — by M. M. @ 22:25:38
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Mitternacht, SO36, Skalitzer, Späthunger, Stammdöner hat schon zu. Also Plan B, Falafel, der Laden hat noch auf. Plan C eigentlich, denn die jungen Falafistas sind erfahrungsgemäß wesentlich mieser drauf als ihre osmanischen Kollegen – die haben u.U. zwar auch Ansichten über Gott und die Welt, die man nicht unbedingt hören möchte, behalten sie aber locker für sich, vor allem ungefragt.

Falafel € 2.50. Eine Ecke weiter wartet eigentlich das Spätbier mit Lektüre der Tagespresse, aber draußen ist es kalt, also keine Falafel to go, sondern to stay. Der Falafista ist freundlich, einsam mit dem einzigem Gast im Raum, sucht das Gespräch. Der Gast möchte nicht unfreundlich sein, will auch nicht in der B.Z. blättern, meint ohnehin, dass man mit diesen jungen Menschen gelegentlich Austausch pflegen muss, es hilft ja nichts. Man guckt ja auch ab und zu in die Bild-, National- oder Islamische Zeitung, in die jW, das ND oder die JF. Sehen, was die Jungs so treiben. Nein, BILD ist kein Faschoblatt, so war es nicht gemeint, aber die Lektüre macht auch keinen Spaß. Der junge Mann ist kaum zu verstehen. Ägypter, wohl erst seit kurzem hier. Hat sich erkennbar bemüht, in kurzer Zeit halbwegs kommunikationsfähig zu werden. Wird sicher noch. Schlagend ungebildet, aber kein Dummy, interessiert, neugierig, allerdings verdächtig mitteilungsbedürftig. Kennt man, ahnt Schlimmes, hofft, dass es diesmal eine angenehme Enttäuschung bestehender Vorurteile wird. Der Tagesabschluss nervt etwas, soll erträglich bleiben. Der Gast fragt nicht nach dem Namen – sagen wir mal, Said. (more…)

26. September 2009

A Beauty and the Beast

Filed under: english posts,Islam — by M. M. @ 19:46:09
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A young Romanian, remarkable any which way. And she’s pissed. For once, thank God for EU enlargement. Give the video some minutes to grow on you.

More of the same. There’s luv for creationists, too. Feminism? STFU is not an option for a gal with gall and cojones. So you thought they don’t mak’em anymore like that? Wrongo, bozo.

Related links:

Her video on US creationist Kirk Cameron just got „posted on modfkkin Huff Post,“ she twitters–overly bright they are not. Scienceblogs has noted her, too: „This is hardly a fair fight. Cristina has about ten times the brains of Kirk.“ „Kirk Cameron has a brain?“ one commenter wonders. She’s also got a blog: mycapturedlife.blogspot.com. Precocious is the word you’re looking for.

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