Blütenlese

30. Januar 2018

Zitate zur Immigration von CDU und SPD

Filed under: Uncategorized — by M. M. @ 23:36:31

http://digit.wdr.de/entries/68167
Plakat zur Bundestagswahl 1972, Willy Brandt
Deutsche
Wir können stolz sein auf unser Land

Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze
– Helmut Schmidt, 1982

faz.net/aktuell/politik/inland/multikulturalismus-debatte-altkanzler-schmidt-anwerbung-von-gastarbeitern-war-falsch-1194550.html
Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt: „Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der sechziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten“

1965: 1.172 Mio Gastarbeiter

Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt auf Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.
– Ludwig Erhard, Regierungserklärung vom 10.11.1965

1972: 3,527 Mio

Es ist aber notwendig geworden, daß wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.
– Willy Brandt, Regierungserklärung vom Januar 1973

Willy Brandt ca. 1973, zur Zeit der Ölkrise – Begründung für den Anwerbestopp ausländischer Arbeitnehmer: „Dies ist keine feindselige Haltung gegenüber ausländischen Arbeitnehmern, aber wir müssen in einer solchen Situation natürlich zuerst an unsere eigenen Landsleute denken.“

Redeauschnitt, Menschen bei Maischberger

1975: 4,090 Mio

Beim Zuzug von Gastarbeiterangehörigen ist die zulässige Grenze inzwischen erreicht und in manchen Fällen schon überschritten.
– Helmut Schmidt, Ruhr-Nachrichten vom 13.02.1975

Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt: „Es war ein Fehler, dass wir zu Beginn der 1960 Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“

 

Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt 2005: „Dass wir uns übernommen haben mit der Zuwanderung von Menschen aus völlig anderen kulturellen Welten. 7 Million Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung. Die Zuwanderung aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löse das demographische Problem nicht, es schaffe nur ein dickes zusätzliches.“

1980: 4.453 Mio

Wenn die Zahl der Ausländer, die als Minderheit in einer Nation leben, eine bestimmte Grenze überschreitet, gibt es überall in der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühls und der Ablehnung, die sich dann bis zur Feindseligkeit steigern. Allzuviel Humanität ermordet die Humanität.
– Heinz Kühn, SPD-Ausländerbeauftragter und ehemals NRW-Ministerpräsident, Neue Osnabrücker Zeitung, 13.09.1980

1981: 4,630 Mio

Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen, sind erschöpft. Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.
– Heinz Kühn, QUICKvom 15.01.1981

Wir können nicht noch mehr Ausländer verdauen. Das gibt Mord und Totschlag.
– Helmut Schmidt, November 1981 auf einer DGB-Veranstaltung

Nur wenn es gelingt, wirksame Maßnahmen gegen einen weiteren Ausländerzuzug zu ergreifen, nur dann werden wir mit denen, die hier verbleiben, zu einer menschenwürdigen Mitbürgerschaft kommen.
– Richard von Weizsäcker, Regierender Bürgermeister von Berlin, in
seiner Regierungserklärung vom 02.07.1981

1982: 4,667 Mio

Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.
– Helmut Schmidt, DIE ZEIT vom 05.02.1982

Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muß die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.
– Alfred Dregger (CDU), MdB, auf einer ,,Ausländer-Tagung der CDU in Bonn am 21.10.1982

Aber es ist auch wahr, daß wir die jetzige vorhandene Zahl der Türken in der Bundesrepublik nicht halten können, daß das unser Sozialsystem, die allgemeine Arbeitsmarktlage, nicht hergibt. Wir müssen jetzt sehr rasch vernünftige, menschlich sozial gerechte Schritte einleiten, um hier eine Rückführung zu ermöglichen. Das ist einfach ein Gebot der Fairneß untereinander, das offen auszusprechen.
– Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahre 1982 in einem Interview am 03.10.1982 im ZDF

1983: 4,535 Mio

Bundeskanzler Helmut Kohl hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstop für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.
– ,AP-Meldung vom 26.01.1983

Kohl und Strauß waren sich darin einig, daß der Ausländeranteil in den nächsten zehn Jahren halbiert werden soll und dass es keine Ausländerghettos und keine Subkultur geben dürfe.
Die Welt am 17.03.1983 über Helmut Kohl und Franz-Josef Strauss

1984: 4.363 Mio

Wir sind kein Einwanderungsland. Wir können es nach unserer Größe und wir können es wegen unserer dichten Besiedlung nicht sein. Deshalb geht es darum, ohne Eingriffe in die Rechte des einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Grundsätze der Toleranz zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen.
– Hans D. Genscher (FDP), Außenminister: Rede vor dem Bundestag laut ,,Das Parlament vom 27.10.1984

1986: 4.512 Mio

Ich habe mich entschlossen, heute selbst vor der Bundespressekonferenz zu sprechen, weil der Zustrom der Wirtschaftsasylanten Ausmaße angenommen hat; die zu einer ganz erheblichen Belastung für die Bundesrepublik Deutschland geworden sind und zu einer erheblichen Beunruhigung in der Bevölkerung geführt haben. Die Zahl der Asylanten steigt von Monat zu Monat . Ich bin nicht gewillt, diese Entwicklung tatenlos hinzunehmen . Die Sorgen der Bevölkerung müssen ernstgenommen werden, denn die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland und darf es auch nicht werden.
– Helmut Kohl vor der Bundespressekonferenz am 27.08.1986

1992: 6,495 Mio

Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. Weder aus Frankreich, noch aus England, noch aus Deutschland dürfen Sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen diese Gesellschaften nicht Schauen Sie sich die Lage in diesen beiden Kunststaaten an, die in den Pariser Vorortverträgen 1919 geschaffen worden sind. Aus Deutschland ein Einwandererland zu machen, ist absurd.
– Helmut Schmidt, Frankfurter Rundschau am 12.09.1992

1997: 7,365 Mio

Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell!
– Gerhard Schröder, 20.07.1997 in der ,,BILD am Sonntag

2000: 7,297 Mio

Die Zuwanderungs-Explosion kam, als den nämlichen Ausländern mit Betreten deutschen Bodens Anspruch auf deutsche Sozialhilfe oder vergleichbare Leistungen gewährt wurde (Sozialstaatsprinzip), was es in dieser Form in keinem anderen Land der Erde gab und gibt Vielmehr wurde zur rechtlichen Basis des Geschehens das moralische Zufallsprinzip eines verfassungsrechtlich einklagbaren Asylanspruchs bzw. des Anspruchs aller Familienclans dieser Erde, in Deutschland zusammengeführt zu werden. Dann gibt es keine Deutschen mehr. Wollen wir das?
– Peter Gauweiler (CSU) in ,,Die Welt vom 25.06.2000

2007: 14,1 Mio mit Migrationshintergrund.

Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer. Wer sich als Ausländer nicht an unsere Regeln hält, ist hier fehl am Platze.
– Roland Koch, 28.12.2007 in der ,,BILD-Zeitung

2010: 15,6 Mio mit Migrationshintergrund (Knapp ein Fünftel der Einwohner in Deutschland)

Deutschland schafft sich ab.
– Thilo Sarrazin (SPD), ehemaliger Finanzsenator Berlins und Bundesbankvorstand, im August 2010 im Titel seines Buches über ,,Integrationsprobleme

zeit.de/2011/43/50-Jahre-Migration-Schmidt
Helmut Schmidt:

„Es war ja Ludwig Erhard, der das Ganze in Gang brachte, zunächst als Wirtschaftsminister, später als Bundeskanzler. Deutschland hatte einen Bedarf an Arbeitskräften, was die Löhne ansteigen ließ. Das wollte er verhindern.“

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8. Januar 2018

CSU isn’t happy, it seems

Filed under: CSU — by M. M. @ 08:49:56

Alexander Dobrindt, former minister under Merkel for the Christian Social Union of Bavaria (CSU) pretty much engages in open rebellion against her, which doesn’t necessarily mean that he wants to change things substantially, eg presently the CSU supports an upper limit of 200,000 „refugees“ per year, some want to haggle it down to 65,000, nobody wants to send back the 1.6 million, though  already 20% of forth graders in Germany can’t read. (FAZ)

Excerpts, Google translation:

It dominates in many debates a left-wing supremacy a bourgeois majority enduring this spectacle. The origin is exactly 50 years ago, in 1968. […]

The departure of the students became an ideological campaign against the bourgeoisie, with the aim of re-educating the bourgeoisie. […]

[So,] That those who talk a lot about diversity, in fact, accept only one opinion – their own. […]

The CSU was from the beginning a powerful link of all social groups […]. We were thus the first People’s Party of the young Federal Republic – and thus we are today the recognizable People’s Party of Germany. […]

Fifty years after 1968, it is time for a civic conservative turn in Germany. Left ideologies, social democratic statism and green prohibitionism had their time. The new Islamism attacks Europe’s idea of ​​freedom and self-conception and may not even get its time. That is why a new bourgeoisie is forming in Germany. The leftist revolution of the elites is followed by a conservative revolution of the citizens. We support this revolution and are its voice in politics.

The Christian faith is the foundation of our politics. We stand for the preservation of creation, the protection of life and physical integrity, the inviolability of the dignity of man and the defense of our Christian-Western Leitkultur. It forms the basic consensus of our coexistence and is the central prerequisite for functioning integration. [..]. Sharia and burqa, child marriages and forced marriages, Islamist hate speech and religious incitement have no place in our country. If you want to be in Germany, you have to live with us – not next to us or against us. If you are not ready, you can go. […]

The individual and his dignity are at the center of all political action. We think society from the individual to the whole, from the little family to the big collective. Socialists, nationalists, ecologists or Islamists do the opposite and exaggerate the collective. They consider the class or race, nature or the umma more important than the individuals. Our most important collective is the family. She deserves greater authority in society. Leftists have critically questioned the family since 1968 and fought it as an outdated model of bourgeois society. But they failed. Hardly any other social institution has received such a high approval rate in recent years as the family. Family is important to all people. The overwhelming majority of youth want to start a family and live together with a partner, and most want children. They need more support and better living conditions. Their interests should fundamentally shape many policy areas – from education to taxation. For the conservative, the family is not a social construct. It is a matter of the heart and cradle of the community. Leftists tend to redefine ideologically ideological worlds in gender worlds, collectivize them and assign familial competences to state institutions. We want to make families strong.

Homeland and homeland are roots of our identity. We love our Bavarian homeland, we are German patriots. Leftists have been defaming homeland since 1968 as an allegedly reactionary place of narrow-mindedness. We protect our home. […] Patriotism is a prerequisite for cosmopolitanism, because one can only truly respect the other nation, if one appreciates one’s own identity. Where leftists have been trying to defame patriotism as something evil since 1968, we are at home and mother tongue. […] That is why we oppose all those who call themselves „anti-patriots“ who want to ban the waving of German flags, denigrate costumes and customs, and question the existence of German culture. […]

We are committed to Europe and the West. The identity of Europe is deeper for us than domestic markets and single currency. Democracy, human rights, freedom, law and the Christian-Jewish faith tradition form a community of values ​​in the West. […]

The freedom of the citizens must become bigger again. Left-green ideologies have led to a creeping loss of freedom for our society, and our state is increasingly leaning toward paternalism. We believe in personal responsibility. Self-responsibility is the mainspring for motivation and the full development of individual abilities. Those who patronize and incapacitate people deprive them of the power to make their own performance and personal progress. We therefore rely on the state promotion of performance equity and equal opportunities instead of state-mandated distributional equality. […]

Without security, there is no freedom. […] We are on the side of our policemen and security forces, not on the side of chaotics, criminals and terrorists. The CSU is the party of law and law and the enforceable rule of law and thus we have success: Bavaria is the safest country in Germany.

We need an economic prosperity break into the gigabit society. […] We want to strengthen private property. While leftists rely on collective and state ownership, we know that all socialist orders have so far produced less wealth and less freedom. […]

At the same time, the state must be measured. Unrestrained public debt and monetary expansion and an ECB policy of zero-interest money escalation may jeopardize Europe’s stability.

Conclusion: The 21st century must show that the left and right ideologies of the 20th century have been overcome. The spiritual extension of socialism over the ideas of 1968 should come to an end. We want to leave 1968 behind us. We need the emergence of a new bourgeoisie that is aware of its values ​​and freedom. We need to break into a new, conservative bourgeoisie that brings our country together, strengthens our community of values ​​and defends our freedom.

30. Dezember 2016

When the Neandertals left, they left us their best

We find that immune-responsive regulatory variants are enriched in population-specific signals of natural selection and show that admixture with Neandertals introduced regulatory variants into European genomes, affecting preferentially responses to viral challenges. Together, our study uncovers evolutionarily important determinants of differences in host immune responsiveness between human populations.

http://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(16)31306-X

This is, of course, a #hatefact derived from #hatescience, as it helps to save lives through medical research but makes the very best of us feel miserable about themselves. It also foils their little racket funneling tax money to #socialengineering predicated on the premise that  there are no differences between populations* and if so they must be eradicated by funneling tax money to social engineering till they go away which they don’t. That scheme combining the beauty of a Rube Goldberg machine with the economic miracle of the perpetuum mobile–an inspired clusterf*ck of usefulness and, ugh, usefulness till the host is dead.

* which we must call populations if we must call them anything at all unless we celebrate their diversity and even then we should watch our language as a racket worth its salt needs muscle and protection

see also http://www.cell.com/cell/abstract/S0092-8674(16)31307-1:

Genetic Ancestry and Natural Selection Drive Population Differences in Immune Responses to Pathogens

30. November 2016

Less Is More

Steve Sailer mentioned this a while ago in passing–personal assistants are the new butlers to the progressive elite that’d be ashamed to go for the real deal. Like a majordomo these assistants render personal services and delegate menial tasks to the real new servant class, say Mexican pool boys or Ukrainian nannies. US elites eschew the traditional black servant nowadays, blacks resenting such jobs increasingly as being a reminder of past days of shame, their mostly non-black non-employers feeling something similar, though not exactly the same. Black crime rates aren’t lost on them, not at all, though being studiously ignored publicly. The likes of Steve Jobs or Madonna have (or did have) a tendency to work those horses, they don’t want to get too attached, and they wouldn’t want them to get too attached to their jobs.

18. Juni 2016

Qualitätspresse im Systemvergleich

Filed under: Frankreich,Islam,political correctness — by M. M. @ 13:47:35
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Für die Jüngeren: „Systemvergleich“ BRD-DDR war ein beliebter Gegenstand des westdeutschen Geschichts- oder Sozialunterrichtunterrichts der 70 und 80er.

Bei einer Trauerfeier für die in Magnaville von einem Islamisten ermordeten französischen Polizisten verweigerte ein Polizist dem Premier Hollande und seinem Innenminister Valle den Handschlag – in der jüngeren Geschichte der Republik nie vorgekommen, ein Skandal.

Schlagzeilen der französischen und belgischen Presse vom 18.06.16 – oft längere Artikel mit Fotos und/oder Video des Vorfalls:

  • lefigaro.fr: VIDÉO – Un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls
  • nouvelobs.com: Magnanville: un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls
  • leparisien.fr: Un policier refuse de serrer la main à Hollande, Valls «peut comprendre»
  • 20minutes.fr: VIDEO. Hommage aux policiers tués: Un policier refuse de serrer la main à Hollande et à Valls
  • lexpress.fr: Pour Valls, le policier qui a refusé de serrer sa main n’est pas „irrespectueux“
  • lavoixdunord.fr: Hommage aux policiers tués: il refuse de serrer la main de François Hollande et Manuel Valls
  • lemonde.fr: Magnanville : Hollande annonce «des mesures pour garantir l’anonymat» des policiers […] L’un d’entre eux a refusé de serrer la main à François Hollande quand il a passé les troupes en revue (nur im Nebensatz aber immerhin)
  • rtl.fr: VIDÉO – Hommage aux policiers tués : un homme refuse de serrer la main de François Hollande et Manuel Valls
  • lesoir.be: Magnanville: un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls (vidéo)
  • europe1.fr: VIDÉO – Un policier refuse de serrer la main de Hollande et Valls pendant l’hommage aux policiers tués à Magnanville
  • ladepeche.fr: Un policier refuse de serrer la main de Hollande et Valls lors de l’hommage rendu aux policiers tués à Magnanville
  • normandie-actu.fr: VIDEO. Un policier refuse de serrer la main à Hollande et Valls
  • vsd.fr: Hommage-natio­nal Un poli­cier refuse de serrer la main à Hollande et Valls après la céré­mo­nie (vidéo)
  • huffingtonpost.fr: Un policier a refusé de serrer la main de Hollande et Valls pendant l’hommage aux victimes de Magnanville
  • fr.news.yahoo.com: Pour Valls, le policier qui a refusé de serrer sa main n’est pas „irrespectueux“

 

  1. liberation.fr: die besonders progressive Libération meldet den Vorfall selbstverständlich nicht, spekuliert stattdessen über persönliche Motive des Attentäters

 

Suchergebnisse für „Magnanville“ in der deutschen Presse vom 18.06.16: (u.a. SPON, taz, Die Welt, SZ, WAZ – ein Klick öffnet den vollständigen Screenshot)

Auf den Titelseiten waren die Qualitätsjournalisten vorwiegend mit der Fußball-Europameisterschaft und der von einem Rechtsextremisten ermordeten englischen Labourabgeordneten Jo Cox beschäftigt. Als der „Rechtspopulist“ Pim Fortuyn von einem Linksextremisten erschossen wurde um, so dessen gerichtliche Aussage, die „Moslems zu retten“, hat dieselbe Presse den Linksextremisten zum verwirrten Naturschützer erklärt, der Fortuyn erschossen habe, weil der Pelzbekleidung befürwortete, jedes politisches Motiv wird bis heute abgestritten, seine gerichtliche Aussage nicht erwähnt.* Vorausgegangen waren dem Mord eine jahrelange Kampagne von Politik und Presse, die Fortuyn als Faschisten und potentiellen Moslemmörder denunzierte.

Kein Grund, jetzt nicht mit der Leiche von Jo Cox hechelnd Orgien zu feiern, in der Hoffnung, so den Brexit zu verhindern.

* die deutsche Wikipedia hielte es genauso, wenn nicht „Rechtsextremisten“ wie dieser Autor diese Informationen immer wieder einfügen würden.

6. April 2016

The Central Comitee of the European People’s Republic

…declares the abolition of its people:

Frans Timmermans, Dutch diplomat and Vice-President of the European Commission

Speech in the EU Fundamental Rights Colloquium 2015

Transcript:

Diversity is now in some parts of Europe seen as a threat. Diversity comes with challenges but diversity is humanity’s destiny. There is not going to be, even in the remotest places of this planet, a nation that will not see diversity in it’s future. That’s where humanity is heading and those politicians trying to sell to their electorates a society that is exclusively composed of one culture are trying to portray a future based on a past that never existed–therefore that future will never be. Europe will be diverse, like all other parts of the world will be diverse, the only question is how do we deal with that diversity–and my answer to that is: By ensuring that our values determine how we deal with diversity, and not giving up our values to refuse diversity–that will bring us down as a society. If we don’t get this right, I truly believe, Europe will not remain the Europe we built; Europe will not remain the place of peace and freedom for very long.

German translation:

Vielfalt wird derzeit in einigen Teilen von Europa als Bedrohung angesehen. Vielfalt bringt Herausforderungen mit sich, aber Vielfalt ist das Schicksal der Menschheit. Auch in den entlegensten Orten dieses Planeten wird es keine Nation geben, deren Zukunft nicht in der Vielfalt liegt. Dorthin strebt die Menschheit und diejenigen Politiker, die ihrer Wählerschaft eine Gesellschaft zu verkaufen versuchen, die ausschließlich aus einer Kultur besteht, versuchen eine Zukunft zu beschreiben, die auf einer Vergangenheit gründet, die es niemals gab – deswegen wird es diese Zukunft nie geben. Europa wird vielfältig sein, so wie alle anderen Teile der Welt vielfältig sein werden, die einzige Frage ist, wie wir diese Vielfalt handhaben – und meine Antwort darauf ist: Dadurch dass wir sicher stellen, dass unsere Werte bestimmen, wie wir mit Vielfalt umgehen, und dadurch dass wir unsere Werte nicht aufgeben indem wir Vielfalt ablehnen – das würde uns als Gesellschaft zerstören. Wenn uns dies nicht richtig gelingt, das glaube ich wirklich, wird Europa nicht das Europa bleiben, dass wir aufgebaut haben; dann wird Europa nicht mehr lang der Ort des Friedens und der Freiheit bleiben.

Amen

5. März 2016

just because you’re paranoid

Filed under: China,english posts — by M. M. @ 00:21:16
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doesn’t mean they aren’t after you:

China’s effort to flush out threats to stability is expanding into an area that used to exist only in dystopian sci-fi: pre-crime. The Communist Party has directed one of the country’s largest state-run defense contractors, China Electronics Technology Group, to develop software to collate data on jobs, hobbies, consumption habits, and other behavior of ordinary citizens to predict terrorist acts before they occur. „It’s very crucial to examine the cause after an act of terror,“ Wu Manqing, the chief engineer for the military contractor, told reporters at a conference in December. „But what is more important is to predict the upcoming activities.“ The program is unprecedented because there are no safeguards from privacy protection laws and minimal pushback from civil liberty advocates and companies, says Lokman Tsui, an assistant professor at the School of Journalism and Communication at the Chinese University of Hong Kong, who has advised Google on freedom of expression and the Internet.

ht slashdot

14. September 2015

Things Going Awry

Filed under: Berlin,english posts — by M. M. @ 16:15:13
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So not. He's ok now.

So not. He’s ok now.

My bedroom in SO36 has a nice rear view to a leafy green Berlin Hinterhof. The mostly Altbau lined side of the block mostly houses politer society (SO36 variety, not posh but with degrees. Urban gardening, faith healing etc, some go for harder stuff like social sciences, some are ok). The other side succumbed to Berlin’s Baumafia shenanigans of the 80ies, drab new concrete rules, fashionable with the other. That’s the kitchen’s vista, opposite the block’s only underground parking lot, the neon-lit entrance being popular with the hood. Cultural preferences. Politeers use the garage too, avoiding hooded company, if they can. The photo shows the aftermath of a cash based car deal gone wrong–the sturdy duped seller kept to his money with a vengeance, the determined fake buyer wouldn’t have it, and he had a knife.

An arquitect has an office nearby, so he uses that garage, though he, um, dislikes the entrance. He moved to Lichtenberg recently, as his wife was expecting. It’s ill-reputed as being Nazi-infested, but gentryfication will see to that. Also, Nazi-infested is code for awusefully non-diverse, depends on context. Late at a party, punch drunk, his teacher wife once dissed me for crimethink, loudly on purpose. Unlike her husband, she’s quite unbright to begin with. He supported her feebly, with measured words, argumentationsförmig* (think rechtsförmig**), because he’d much rather risk getting knifed than taking the 100% chance of getting ostracised and losing income. Some risks are mere statistical artifacts libz have to ignore for stats being cold & heartless. All the while moving to Lichtenberg. Cultural preferences. He doesn’t build houses, natch, he curates things progressive, so having his peers getting word of him not dissing when dissing is due partying in fancy trust-funded duplexes cum roof-deck isn’t an option–think of the children.

For non-German speakers:

* Jocular; in the manner of an argument (…but not an argument)

** In the manner of juridical reasoning (…but not quite the real thing). Jocular allusion to a term coined by bad ol‘ Schmittschnauze.*** Nazi jurist, yet very sharp.

*** A pun referring to former chancellor Helmut Schmidt, nicknamed „Schmidt-Schnauze“ (Schmidt, the loud mouth). Sharpish, though not all that sharp, but not a Nazi. After the war.

9. September 2015

Words to live by

Filed under: UK — by M. M. @ 19:46:49
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Nancy Mitford to her sister to Unity, 9 August 1938

I am getting on well with my German. I know Herrschaft [power], Tisch [table] and pfui [ugh]; Pfennig [penny], gemutlich [cosy] and Rassenschande [disgraceful interracial sex]. Six words which would get one a long way if made good use of.

No Shit–Women get better funding in Social, uhm, Sciences

Filed under: social sciences — by M. M. @ 19:42:09
Tags:

From The Onion:

The Sciences Where Women Get as Much Funding as Men

Previous studies have found a significant gender gap in funding for scientific research. No real surprise there—it’s part of a persistent inequality in science academia that manifests itself in massively male-dominated publications, pitifully low representation of women in STEM fields, and insidious gender bias directed to those who do make it through the door.

But a new study in Nature found one area where distribution of funding, at least, isn’t so unfair: social sciences.

“We think that social sciences have been very cognizant of gender and feminist issues for rather long,” said Boyle. “Obviously social sciences is where a lot of this research is undertaken, and has been for decades.”

Just joking, it’s „Nature“, via vice.com.

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